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Geburt Tamina

Tammy´s Papa erzählt:

Ich glaube, es war gegen 1.30 Uhr am 15.April 2011 und ich befand mich in der Tiefschlafphase, als mich meine Freundin Nicole weckte.
"I glaub es got los!" meinte sie.
Ich brauchte kurz, um das Gehörte zu verarbeiten.
Ich antwortete: "Bisch sicher!?"
"Ja, bin ich." erwiderte sie.
Auf diesen positiven Schock musste ich mich gleich noch mal auf´s Ohr hauen. Aber es ging nicht. 1000 Gedanken gingen mir durch den Kopf. Ich stand auf und trank erst mal einen Kaffee. (Viele weitere würden folgen)
Nicole war schon kräftig am Wehen veratmen, als ich hinzukam und ihr half. Wir tönten und probierten verschiedene Positionen aus, die wir im Geburtsvorbereitungskurs lernten. (An dieser Stelle noch mal ein Danke an unsere Hebamme Heike, die uns echt gut auf die Geburt vorbereitet hat).
Die Wehen kamen in sehr kurzen Abständen und ich dachte schon, es ist bald soweit. Wenn sie jetzt rausflutscht, was mache ich dann!?
Aber die Wehen normalisierten sich wieder (Gott sei Dank).

Um ca. 6.30 Uhr fuhr ich meine zwei Schatzis ins Geburtshaus, wo auch schon Julia auf uns wartete.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich jegliches Zeitgefühl verloren.

Einen Zeitpunkt werde ich aber niemals mehr vergessen. Es war 16.07 Uhr und etliche Wehen später, als unser Glück auf die Welt kam: Tamina!!!
Es war ein sehr intensives und unbeschreibliches Erlebnis. Man muss es erlebt haben.
Ich weiß nicht wie es in der Klinik gelaufen wäre, da es ja meine erste Geburt war. Aber ich kann allen werdenden Vätern sagen, es war wunderschön die Geburt meiner Tochter so hautnah miterlebt zu haben. Keine Klinikatmosphäre und ohne unnötige Störungen, ganz natürlich halt. Ich kam mir zwar während der Geburt irgendwie hilflos vor, doch unsere beiden Hebammen Julia und Gesche haben mich sehr mit eingebunden. Nochmals vielen Dank dafür.

Ich konnte mir am Anfang nur schwer vorstellen ins Geburtshaus zu gehen, doch nach unserem Geburtsvorbereitungskurs war ich nicht mehr abgeneigt. Ich las Infomaterial darüber und wir schauten uns das Geburtshaus an. Danach bzw. schon während des Infoabends war klar, hier soll unsere Kleine auf die Welt kommen.

Ich würde mich jederzeit wieder fürs Geburtshaus entscheiden.